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Zeit für Overreactions: 5 Zahlen- und Film-basierte Takeaways nach Woche 3

Die dritte Woche der Regular Season ist vorbei. Zu diesem Zeitpunkt hat sich noch nichts entschieden, aber man hat die ersten richtigen Eindrücke, kann erahnen, wo die Reise der Teams hingeht und welcher eigene Fantasy-Pick vermutlich ein Bust war.

Die Falcons stehen nach Record 1-2, haben die Offense #30 nach EPA/Play und die Defense #22. Ich will die verfügbaren Daten und meine persönlichen Eindrücke zusammenfassen und auf dieser Basis 5 Takeaways zu Spielern, System und Coaches herausarbeiten. 

1. Matt Ryan ist ein Game Manager

Es führt kein Weg an der Beobachtung vorbei, dass sich die Falcons-Offense und die Rolle von Matt Ryan verändert hat. Die Zeiten, in denen Ryan eine aggressive Passing Offense mit viel downfield passing anführt, sind offenbar vorbei. Stattdessen agiert Ryan eher in einer Rolle als Game Manager mit vielen kurzen Targets, die an Drew Brees in den letzten 3-4 Jahren erinnert. Die Pass Charts visualisieren diese Rolle gut:

Ryan wählte viele kurze Targets, entweder hinter der Line of Scrimmage oder 0-5 Yards vor der LOS. In allen drei Spielen hatte er keine Completion von über 20 Air Yards und auch nur drei solcher Versuche. 

Der Eindruck der deutlich veränderten Target-Tiefe lässt sich auch gut an Zahlen festmachen. Matt Ryan wirft 2021 durchschnittlich mit einer Tiefe von 4,6 Air Yards pro Attempt. Nur Andy Dalton hat mit 4,1 einen niedrigeren adot (average depth of target)-Wert. Die letzten Jahre warf Ryan konstant für gut 8 Air Yards/Attempt: 2020 war sein adot bei 8,5, 2019 bei 8,3 und 2018 bei 8,6. Klar, die Sample Size dieser Saison ist nicht groß. Aber dass so ein krasser Rückgang von 46% im Vergleich zum Vorjahr nach drei Spielen Zufall ist und am Ende der Saison kein deutlich niedrigerer adot-Wert stehen wird, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. 

Die Passing Yards/Attempt sind mit 6,0 in der Folge auch ziemlich niedrig – nur Trevor Lawrence und Andy Dalton (und wenn man ihn als solchen sehen will, Jacoby Brissett) haben als Starter einen niedrigeren Wert. 

Was ist die Ursache für die veränderte Rolle von Ryan? Hier lassen sich mehrere mögliche Gründe finden. Da wäre einmal das neue System von Arthur Smith, das weniger als das von Dirk Koetter auf downfield passing ausgelegt ist. Gleichzeitig lässt sich hier kontern, dass Ryan Tannehill unter Smith 2020 auf deutliche höhere Zahlen kam, was Air Yards/Attempt oder Yards/Attempt betrifft. 

Dann spielt die schwache O-Line sicher eine Rolle. Wenn die O-Line konstant an mehreren Ecken Pressure zulässt, lässt sich eine tiefere Passing Attack schwer umsetzen, werden eventuell extra Blocker benötigt und können sich länger andauernde Route Concepts nicht vollständig entwickeln. Abgesehen davon, dass es sicher nicht angenehm ist, andauernd mit einem D-Liner im Gesicht werfen zu müssen. Die O-Line schränkt die Offense ein und führt sicher zu mehr kurzen Würfen als erwünscht.

Gleichzeitig wäre es meiner Meinung nach naiv anzunehmen, dass nicht auch Matt Ryan selbst eine Rolle für diese Veränderung spielt. Sein Arm sah nicht nur einmal schwächer aus, was mit 36 Jahren sicher keine Revolution der Physik und eine erwartbare Entwicklung ist. 

Viel diskutiert wurde dieser Versuch. Zum einen ist es ein einzelner Wurf, dessen Aussagekraft für sich gesehen beschränkt ist und der auch mit perfektem Wurf vermutlich kein TD geworden wäre, wie der Kommentator suggeriert. Zum anderen ist es kein gutes Zeichen, wenn Ryan mit freiem Release und voller Kraft hinter dem Wurf anscheinend keine 50 Air Yards mehr werfen kann, sodass sein Receiver auf ihn warten muss.

Nachdem Ryan bisher kaum tief geworfen hat und wir uns daher an den wenigen Würfen orientieren müssen, wird es spannend zu sehen, wie er sich bei Deep Balls in den kommenden Wochen schlägt und ob sich der Eindruck zu seinem Arm verfestigt oder nicht.

Aber muss die Rolle als Game Manager automatisch schlecht sein? Es schränkt eine Offense jedenfalls deutlich ein. Deswegen kann eine Offense immer noch ziemlich gut sein – die Saints haben eine Short Passing Attack die letzten Jahre nahezu in Perfektion umgesetzt, Brees‘ Stärken eingesetzt und seine Schwächen versteckt.

Um mit einem Game Manager als QB aber wirklich erfolgreich zu sein, muss vieles drumherum passen. Die Falcons haben weder eine personell überdurchschnittliche Offense, die es Ryan konstant einfacher macht, und sie sind auch kein Team mit lauter YAC-Spezialisten. Noch haben die Falcons ansatzweise eine Top 10-Defense, die mit einem Game Manager fast schon Pflicht ist. 

Bisher tut sich Ryan in veränderter Rolle scheinbar auch schwer. Ryan’s EPA/Play liegen mit -0,084 im negativen Bereich – nur von Brissett, Lawrence, Wilson und Fields untertroffen. Sein PFF-Grade liegt bei 59.6, damit ist er aktuell QB 29/36. Immerhin: Seine Completion Percentage over expected liegt mit 1,5 im positiven Bereich und auf einem Niveau mit zum Beispiel Derek Carr oder Matt Stafford. 2020 hatte Ryan hier einen Wert von 1,2, 2019 1,8.

Mein persönlicher Eindruck – Ryan ist immer noch ein ordentlicher QB, der Spiele gewinnen kann, größtenteils kluge Entscheidungen trifft und hinter einer undankbaren O-Line im positiven Sinne tough spielt. Gleichzeitig hat er einen guten Teil seiner Gefahr als downfield passer eingebüßt und wird sich an seine veränderte Rolle anpassen müssen, wenn er weiter ein guter QB in der NFL sein will. 

Matt Ryan war jahrelang einer der zentralen Faktoren, der die Falcons kompetitiv gehalten und Dan Quinn den Arsch gerettet hat. Jetzt ist er langsam in einem Stadium seiner Karriere, in dem er nicht mehr allein eine explosive Offense kreieren kann. Aber die Unterstützung von Mitspielern, Playcalling und Defense, die zum Beispiel Drew Brees bekommen hat, fehlt Ryan und wird vermutlich auch nicht so schnell auftauchen.  

Bleiben zwei Optionen. Option 1: Darauf hoffen, dass die ersten drei Wochen nicht aussagekräftig für Ryan’s Leistung sind, die nicht vorhandene Downfield Attack ausschließlich auf Smith und die O-Line zurückzuführen ist und Ryan Zeit braucht, sich in der neuen Offense zu akklimatisieren. Option 2: Akzeptieren, dass die Zeit von Matt Ryan als Gunslinger zuende geht, die Siege mit ihm unter veränderter Rolle genießen und sich darauf einstellen, dass man sehr bald eine zukünftige QB-Lösung finden muss. Choose your fighter, ich kenne meinen. 

2. Kyle Pitts ist TE 1, auch wenn er die hohen Erwartungen noch nicht ganz erfüllt

Man hat sich besonders gegen die Giants mehr als nur einmal gefragt, wo denn Kyle Pitts ist. Und obwohl er in mancher wichtigen Situation fragwürdigerweise aus dem Spiel genommen wurde, lautet die Antwort: Auf dem Feld! Pitts hat bisher 158 Snaps gespielt, das sind 76,7% der Offense-Snaps. Tendenz steigend, in Woche 3 waren es 84%. Hayden Hurst steht dagegen über drei Spiele bei 47%, Lee Smith bei 29%. Kyle Pitts ist der klare TE #1 dieser Offense und spielt bereits früh in seiner Karriere einen Großteil der Snaps, wie man es von einem Ausnahmetalent erwarten konnte. 

Bisher spiegelt sich dieser hohe Snap Count nur teilweise in seiner Rolle als Receiver wieder. Pitts kommt nach drei Wochen auf 11 Catches und 139 Yards bei 15 Targets. Auf eine komplette 17 Games-Saison hochgerechnet wären das 62 Catches für 788 Yards. Unter Tight Ends liegt er damit aktuell auf Platz 8 nach Yards, was als Rookie besonders in den ersten Wochen eigentlich keine so schlechte Bilanz ist. 

Die großen Hoffnungen, die auch außerhalb der Falcons-Bubble geäußert wurden, nach denen Pitts von Beginn an ein herausragender TE und sogar ein 1.000 Yards-Receiver werden könnte, wurden bisher hingegen tendenziell enttäuscht. Das ist für mich aber mehr ein Grund, die möglicherweise überzogenen Erwartungen herunterzuschrauben, und weniger ein Grund, an Pitts zu zweifeln. 

Trotz aller Dominanz am College – Pitts ist 20 Jahre alt und spielt auf einer Position, in der Spieler in der NFL in der Regel mehr Anlaufzeit benötigen. TJ Hockenson und Noah Fant, die letzten beiden TEs, die in der ersten Runde gepickt wurden, hatten beide eher enttäuschende Rookie Seasons und blieben unter 600 Yards. Inzwischen ist vor allem Hockenson ein großer Faktor, und ich sehe das Potential von Pitts ein Stück höher.

Es wäre eine absolute Ausnahme, wenn Pitts bereits als Rookie eine 750 Yards-Saison hinlegt und ein Top 10-TE ist. Und trotz Saisonstart, der laut allgemeiner Stimmungslage eher unter den Erwartungen blieb und sein Potential nur in einzelnen Situationen angedeutet hat, ist er bereits auf gutem Weg dahin. Dass er sein Potential konstant abruft sollte nur eine Frage der Zeit sein. 

3. Arthur Smith‘s Mini-Bilanz ist als Playcaller wie als Headcoach enttäuschend

Ich war nicht der größte Freund des Arthur Smith-Hires, aber auch ich habe mir irgendwann richtig Hoffnungen gemacht, dass Smith eine moderne, starke Offense in Atlanta aufziehen wird. Das Fazit nach drei Spielen? Ein wenig Licht und mehr Schatten. 

Zuerst das Positive. Unter Smith konnte man bereits ein paar nette Play Action- und Motion-Elemente, die wir uns von ihm erhofft haben, beobachten. Auch wenn Feleipe Franks als TE eine Idee ist, die nur unter von Sean Payton verabreichtem Alkohol entstanden sein kann: Manche Playdesigns wissen zu gefallen, gerade wie individuell nicht überragende Spieler in Szene gesetzt werden – das führte gegen die Giants zweimal zu einem TD. Die Sachen, für die Smith geholt wurde, lassen sich erkennen, wenn auch noch nicht in der erhofften Häufigkeit und Effizienz. 

Jetzt das Negative. Insgesamt war das Playcalling schwach und wenn ich sage, dass ich nur selten eine Verbesserung gegenüber Dirk Koetter erkennen konnte, dann ist das ein hartes Urteil. Zu viele inside runs, trotz schlechter interior O-Line und RBs, die anders als Derrick Henry nicht regelmäßig 2,5 Yards after contact holen (Cordarrelle Patterson erreicht 1,5 Yards after contact/attempt, Mike Davis 1,1). Das Run Game, ein hochgelobtes Element der Smith-Offense, kommt nach drei Spielen auf -0,255 EPA/Play, das ist hinter den Raiders und zusammen mit den Steelers der zweitschlechteste Wert der Liga. Trotzdem liegt die early down run rate bei circa 45% (Rang 13 in der Liga).  

Aber auch der Passing Attack fehlen Explosivität und Kreativität. Es bleiben Zweifel, ob Smith außerhalb von Play Action ein funktionierendes Passing Game aufziehen kann, das vor allem bei Rückständen von essenzieller Bedeutung ist. Selbst mit einer schlechten O-Line und ohne Julio sollte das Personal zu mehr in der Lage sein als der Offense #30 nach EPA/Play und #32 nach FootballOutsiders’ DVOA. 

Ein bescheidenes Zwischenfazit ziehe ich nicht nur beim Playcalling von Arthur Smith, sondern auch in seiner Rolle als Headcoach. Besonders wenn du ein eher schwaches Team hast, solltest du alle Chancen in Entscheidungssituationen nutzen, deine Siegchancen zu verbessern. Die Falcons haben zu oft das Gegenteil davon gemacht. Etwa mit fragwürdigem Clock Management vor der Halbzeit gegen die Giants. Oder mit der unfassbar dämlichen Punt-Entscheidung bei 4&1 gegen die Bucs.

Insgesamt sind die Falcons das Team, das bisher die sechstmeiste Win Probability durch dumme 4th down-Entscheidungen verschenkt hat, indem man gekickt hat anstatt dafür zu gehen. Ganze 5% Win Probability pro Spiel gingen den Falcons so verloren. Nur in einer von vier Situationen, in der die Zahlen dafür sprachen auszuspielen, entschieden sich die Falcons auch für die Analytics-unterstütze Variante.

Die Sample Size ist besonders hier noch gering und daher mit Vorsicht zu betrachten. Aber die in-game Entscheidungen aus den ersten drei Spielen machen Sorgen, dass Arthur Smith in diesem Bereich zu viel von Mike Vrabel mitgenommen hat. Bisher ist er ein ängstlicher Headcoach – obwohl er mehr zu gewinnen als zu verlieren hätte. 

4. Die defensive Rookies spielen größtenteils noch keine Rolle

Mit Richie Grant, Darren Hall, Ta’Quon Graham, Adekotunbo Ogundeji und Avery Williams haben die Falcons im vergangenen Draft fünf Defense-Spieler gepickt. Nach Woche 3 ist Ogundeji, der in der Vorbereitung positiv überraschen konnte, mit einem Snap Share von 29% der defensive Rookie mit der größten Rolle. Er ist Teil der Edge-Rotation, während Graham als DT zumindest ein paar Snaps sehen durfte. Darren Hall spielte als bisher einziger der fünf noch keinen einzigen Snap. 

Dass Hall in einem schwachen CB-Room trotz der Verletzung von AJ Terrell keine Rolle zu spielen scheint suggeriert zwar, dass er noch ein gutes Stück von NFL-Niveau entfernt ist. Gleichzeitig wurde er als Projekt geholt, genauso wie Graham, Ogundeji und Williams. Insofern ist es erst einmal weder besonders überraschend noch enttäuschend, dass von den Day 3 – Picks nur Ogundeji eine nennenswerte Rolle zu spielen scheint. 

Ein wenig Sorgen macht mir allerdings die Rolle von Richie Grant. Obwohl der Weg zum Starter auf Safety ein machbarer gewesen wäre, sah Grant bisher nur 6 Snaps, in Woche 3 keinen einzigen. Nun ist es nichts außergewöhnliches, dass besonders Rookies aus der Secondary etwas brauchen, um in der NFL Fuß zu fassen. Trotzdem hatte ich gehofft, dass Grant näher dran an einer Rolle in der Defense wäre. Ich hatte Grant als Safety beschrieben, der zwar nicht super athletisch, dafür aber schon relativ weit in seinem Spiel und flexibel einsetzbar ist. Ich dachte, dass das gerade in der Pees-Defense schnell ein guter Fit sein könnte. 

Um Grant abzuschreiben wäre es viel zu früh. Und dass ein DC in einem neuen System erst einmal auf Veterans setzt ist verständlich. Aber ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen mehr von Richie Grant sehen. Nicht nur, weil ich ihm schon ein ordentliches Niveau mit den üblichen Rookie-Fehlern zutraue. Sondern auch, weil es für die Falcons in dieser Saison auch darum geht, Spieler zu evaluieren, besonders die jungen Spieler, und ihnen in einer Saison, in der es sportlich um die goldene Ananas geht, eine Chance zu geben zu lernen. 

5. Die Falcons-Defense hat Probleme, macht aber auch ein wenig Hoffnung 

Nun, wenn Platz 22 nach EPA/Play und Platz 30 nach DVOA eine okaye Zwischenbilanz ist, dann waren die Erwartungen niedrig. Und mit Diante Lee traf ein sehr geschätzter Defense-Kenner nach Woche 1 eine verheerende Analyse der Falcons-Defense, die einige Probleme offen legte, die laut seiner Analyse nicht weggehen werden.

Darunter das Tackling, das wirklich durchgehend unterirdisch war. Ich bin nicht der größte Fan von „do the basics“-Sprüchen, weil allein das in der heutigen NFL selten reicht. Aber wenn das Tackling schon so ein großes Problem ist, dann wird der Rest umso schwieriger.

Gleichzeitig sind Platz 16 in der Run Defense und Platz 22 in der Pass Defense nach EPA/Play eine Zwischenbilanz, die angesichts des Personals nicht völlig verkehrt ist. Vor allem in der D-Line und der Secondary fehlt es schlichtweg an Qualität. Das berücksichtigt hat sich die Falcons-Defense gegen die bisherigen Offenses #11, #14 und #21 vernünftig geschlagen und war zwar nicht gut, aber eben auch nicht katastrophal.

Das bringt die Offense in eine Position, in der sie Spiele gewinnen kann, ohne fast jeden Drive scoren zu müssen – das war über die letzten Jahre nicht immer der Fall. Zudem treffen die Falcons zwar vielleicht noch auf Trey Lance, aber ansonsten auf keinen weiteren Rushing-QB wie Jalen Hurts, mit dem sie sich sehr schwer getan haben.

Ein einfacher Weg zu einer leichten Verbesserung der Defense wären übrigens die Strafen – mit 225 Penalty Yards liegt die Falcons-Defense auf dem mit den Titans geteilten viertletzten Platz. 

Ausblick

Die Falcons sind nach drei Wochen kein gutes Football-Team. Ironischerweise liegt das weniger an der Defense, die zwar keineswegs überdurchschnittlich, aber auch nicht durchgehend schlecht agiert. Die Offense ist bisher das Problem, und zwar alle Teile der Offense – Rushing wie Passing Game, O-Line wie Skill Spieler, Quarterback wie Playcaller. Von allen muss mehr kommen, wenn die Falcons eine zumindest durchschnittliche Offense stellen wollen, die wir uns erhofft haben. 

Mit dem Football Team mit Taylor Heinicke wartet jetzt ein machbarer Gegner auf Augenhöhe, danach mit den Jets das bisher wohl schwächste Team der Liga. Auch nach der Bye Week treffen die Falcons mit den Dolphins, Panthers und Saints auf drei Gegner, die nicht übermächtig erscheinen. Es sind Gelegenheiten für dieses Team und für den neuen Coaching Staff, Vertrauen zu gewinnen und eine Entwicklung zu zeigen. Denn positive Entwicklung ist unabdingbar, wenn dein Team kein Contender ist und sich gleichzeitig auch nicht dem Tanking verschrieben hat. 

Dass dieses Team einen weiten Weg vor sich hat, der einen Rebuild (und nicht so einen Quatsch wie „Reload“) beinhaltet, wird inzwischen den meisten klar sein. Das ist ein Thema für andermal. Aber auf diesem Weg darf es dann doch ein bisschen mehr sein als ein hart erkämpftes 17-14 gegen die Giants. Man kann sich nicht jede Woche auf Joey Judge und Jason Garrett verlassen.

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